öttinger
Prosopographisches
Lexikon:

ein Forschungsprojekt des Göttinger Seminars für Ägyptologie und Koptologie

 

Publikationen:

Nicht-königliche Frauen des Neuen Reiches: Ein biographisches und prosopographisches Lexikon. Perspektiven und erste Ergebnisse

Heike Sternberg-el Hotabi/Fabio Berdozzo/Barbara Böhm

(Originalbeitrag erschienen in: Göttinger Miszellen. Beiträge zur ägyptologischen Diskussion, Bd. 203; Göttingen 2005, S. 105-112)

Die Göttinger Frauendatenbank (www.frauendatenbank.de)

Am Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Universität Göttingen wird seit September 1999 an einem von der DFG geförderten Projekt zur Erstellung einer Datenbank zu den nicht-königlichen Frauen des Neuen Reiches gearbeitet. An dieser Stelle möchten wir die Göttinger Datenbank kurz vorstellen sowie die Perspektiven des Projektes anreißen.

Unser Projekt ist im weitesten Sinne dem Gebiet der „Frauenforschung“ zuzurechen, eines der jüngeren Forschungsgebiete, das erst in den achtziger Jahren als eigenständiges Fach (gender studies) entwickelt wurde. Der Einbeziehung nicht-königlicher ägyptischer Frauen in die Frauenforschung stand nun bisher nicht etwa ein Mangel an Quellen entgegen, sondern vielmehr gerade ihre kaum überschaubare Anzahl sowie der geringe Aufarbeitungsgrad der Primärzeugnisse. Die Zahl der bekannten ägyptischen Frauen allein des Neuen Reiches geht in die Tausende; viele von ihnen sind mehrfach in unterschiedlichen Kontexten bezeugt, was sich bisher im Einzelfall kaum ohne unzumutbaren Aufwand ermitteln läßt. Durch die unüberschaubare Quellenlage wird ägyptische Frauenforschung deshalb nicht nur innerhalb ägyptologischer Wissenschaft im engeren Sinne erschwert, sondern ein Zugriff auf die Daten durch Forscher anderer Fachrichtungen war bisher nahezu ausgeschlossen. Unser Projekt schafft durch eine datenbankgestützte Erfassung dieser Frauen eine breite, anwenderfreundliche Basis für künftige Untersuchungen auf diesem Gebiet, und es ist zu erwarten, daß die ägyptische Frauenforschung dadurch, auch im Rahmen interdisziplinärer Fragestellungen, eine erhebliche Förderung erfahren wird.

Die relationale Datenbank ist mit einer Version Access unter Windows 95 erstellt worden und besteht aus mehreren verknüpften Tabellen mit Unterformularen, in die jeweils die erarbeiteten Daten direkt eingegeben werden können (eine Beschreibung der einzelnen screen shots befindet sich auf der Demoversion, s. dazu weiter unten). Eine Tabelle enthält die Personendossiers der Frauen. In diese wird jede in ägyptischen Quellen faßbare nicht-königliche Frau mit ihrem Namen (in Umschrift), ihren Titeln, ihrem Ehemann und seinen Titeln sowie ihren Eltern mit Titeln aufgenommen. Weitere Tabellen enthalten die Hinterlassenschaften der Frau sowie ihre Kinder. Jede Hinterlassenschaft wird auch mittels einer Kopie der Originalquelle festgehalten. Ein speziell für die Datenbank konzipierter „Koffer“ ermöglicht es jedem Mitarbeiter darüber hinaus, unabhängig von einander und der „Feststation“ Daten im eigenen Notebook zu sammeln (etwa vor Ort in den Museen) und diese später der Datenbank in Göttingen hinzuzufügen. Die Datenbank enthält zur Zeit ca. 4500 Einträge und wird bei Ende des Projektes voraussichtlich Angaben zu 6000-7000 Frauen enthalten. Mit den eingegebenen Daten können Untersuchungen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten vorgenommen werden. Informationen zu Genealogien, der Vererbung von Titeln/Ämtern, der Mobilität von Frauen, Wiederheirat, Berufen/Titeln von Frauen, soziale Vernetzung etc. werden insbesondere durch Anwendung der im Internet zur Verfügung gestellten Abfrageoptionen der Datenbank einfacher und schneller zugänglich. Vielversprechend wird etwa auch eine prosopographische Auswertung des Materials sein. Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2005 wird die Datenbank zu den nicht-königlichen Frauen des Neuen Reiches über das Internet auf der Homepage des Projektes (kostenlos) nutzbar sein. Eine Demoversion der Datenbank steht bereits unter www.frauendatenbank.de im Internet zur Ansicht zur Verfügung.

Nutzungsperspektiven der Datenbank am Beispiel der sog. Sängerinnen des Amun

Anhand eines Beispiels möchten wir an dieser Stelle kurz aufzeigen, welche kulturhistorischen Perspektiven eine Auswertung des Datenbankmaterials in Hinblick auf gesellschaftliche Strukturen des Neuen Reiches eröffnen kann. Die herangezogenen Daten betreffen Frauen mit dem in dieser Zeit häufig anzutreffenden Titel „Sängerin ( Smaj.t ) einer Gottheit“. Die Ergebnisse ermöglichen nicht nur Erkenntnisse über den sozialen Status dieser Frauen, sondern auch weitergehende Aussagen über die gesellschaftliche Position der gesamten Familie und administrative Strukturen in einem weiteren Sinne und gehen damit über den Bereich der engeren Frauenforschung hinaus. Ausgewertet wurden vorerst 719 Datensätze von namentlich bekannten Sängerinnen aus der 18.-20. Dynastie, wobei das Material aus der 18. Dynastie bereits zu ca. 90% in der Datenbank erfaßt ist, während sich die Materialbasis aus der Ramessidenzeit noch vergrößern kann.

Ägyptische Frauen konnten sich zu allen Zeiten am Kult verschiedener Götter aktiv beteiligen und sind in unterschiedlichen Funktionen mit dem Tempelkult verbunden. Eine davon ist das Amt einer Schemait, einer Musikerin bzw. Sängerin. Dieser Titel wurde zunächst in der 18. Dynastie von den Frauen der „Oberschicht“1 getragen, später, ab der Ramessidenzeit und vor allem ab der 21. Dynastie, weitete sich der Trägerkreis auch auf Frauen unterer Schichten aus2. In der überwiegenden Zahl der Fälle wird auch der Name der Gottheit angeführt, in deren Kult die Trägerin tätig war. In Theben beispielsweise, wo der Staatsgott Amun seinen Kultort im Tempel von Karnak besaß, waren die Frauen meistens „Schemait des Amun“, in anderen Teilen des Landes hingegen im Dienst der jeweiligen Lokalgottheit. Als äußeres Kennzeichen ihres Amtes trugen sie Sistrum und Menit sowie eine bestimmte Berufsbekleidung. In Tabelle 1 ist die Häufigkeit des Vorkommens des Titels „Sängerin“ verzeichnet, getrennt nach der jeweiligen Gottheit, in deren Dienst sie steht und getrennt nach frühem Neuen Reich, der 18. Dynastie, und späterem Neuen Reich, der 19. und 20. Dynastie. Auffällig ist der quantitative und qualitative Anstieg von Göttern ab Beginn der Ramessidenzeit. Amun ist weiterhin der meist genannte Gott, es treten jedoch viele andere Götter hinzu. Der quantitative Anstieg von Belegen stimmt überein mit dem in allen Bereichen dieser Zeit zu beobachtenden Anstieg an Datenmaterial aus der Ramessidenzeit, und die Ausweitung des Pantheon ist sicherlich in Einklang mit der zu Beginn der Ramessidenzeit auftretenden Strömung der sogenannten Persönlichen Frömmigkeit zu bringen. Tabelle 2 listet die Hinterlassenschaften der Sängerinnen nach Fundorten gegliedert auf. Die Betrachtung einer spezifischen Gruppe der Sängerinnen, nämlich derer, die an einem anderen als dem Hauptkultort des Gottes bestattet sind, der in ihrem Titel erscheint, liefert wichtige Informationen zu gesellschaftlichen Phänomenen, die sonst oft schwer zu fassen sind, wie der Mobilität bestimmter Schichten. Tabelle 3 verzeichnet die Berufe von Ehemännern von Sängerinnen des Amun aus Abydos, Sakkara / Memphis und in einem Fall der Ramsesstadt. Unter den Berufen der Ehemänner dieser Frauen finden wir Künstler und Handwerker, Truppenkommandanten wie Bogenoberste und einen Chronisten. Dies sind alles Berufe, die eine gewisse Mobilität mit sich bringen, und wir könnten vermuten, daß die Familie der betreffenden Frauen irgendwann in der Karriere des Mannes von Theben weg versetzt wurde. Damit lassen sich gleichzeitig allgemeinere Aussagen über die gesellschaftlichen Strukturen dieser Zeit treffen.

Wenn man nun einen Blick auf die Gesamtzahl der Dossiers und ihre historische Verteilung wirft, wie sie aus Tabelle 4 zu entnehmen sind, so springen bestimmte Daten ins Auge, die wiederum ihre Parallele in religiös-kultischen und soziopolitischen Veränderungen im Neuen Reich finden. Auch hier zeigt sich, daß die Ergebnisse der Datenbank für allgemeinere Fragestellungen fruchtbar gemacht werden können.

Das Neue Reich beginnt mit einer recht geringen Zahl von Dossiers von Sängerinnen, bis dann mit der Regierungszeit der Hatschepsut ein signifikanter Anstieg zu bemerken ist. Dieses Phänomen möchten wir in Beziehung zu zwei politisch-religiösen Entwicklungen setzen. Dies ist zum einen die auf die Reichseinigung folgende Phase der inneren Konsolidierung, die zu einer generellen Ausdifferenzierung politischer und kultischer Funktionen und damit zu einer Ämtervermehrung geführt hat. Festzustellen ist zum anderen eine zunehmende Säkularisierung der Festkultur in der Regierungszeit der Hatschepsut, die aufgrund des breiteren öffentlichen Zugangs zu den Festen - wie etwa dem Opet-Fest oder dem Schönen Fest vom Wüstental - zu einer größeren Notwendigkeit führte, die Teilnahme zu ritualisieren. Aufbauend auf einer Beobachtung von Sheila Whale3 ließe sich ein weiterer, dritter Faktor zur Erklärung heranziehen: sie bemerkt, daß sich in den Grabdarstellungen von Männern und Frauen der Elite unter Hatschepsut/Thutmosis III. ein Übergang von einer passiven zu einer aktiven Rolle der Frauen feststellen läßt. So partizipiert die Frau ab dieser Zeit aktiv an den Kulthandlungen, die im Grab dargestellt sind. Hier könnte man fragen, ob auch das vermehrte Auftreten von Schemait seine Ursache in der Figur der Hatschepsut als weiblichem Pharao findet. Allerdings führt eine diachrone und kulturvergleichende Betrachtung zu einer gewissen Vorsicht: eine direkte kausale Beziehung zwischen einem weiblichen Herrscher und einer größeren öffentlichen Wirksamkeit von Frauen ist keineswegs naturgegeben.

Der Anstieg unter Thutmosis IV. dagegen ist eventuell mit einer besonderen Fundlage zu erklären. Leicht zu deuten hingegen ist die minimale Zahl von Dossiers unter Echnaton und der darauf folgende sprunghafte Anstieg unter seinen Nachfolgern Eje/Tutanchamun und Haremhab: die Rückkehr zu den alten Kulten führt zu einer Wiederbelebung der entsprechenden Ämter.

In der Ramessidenzeit führt eine breitere Basis für die Rekrutierung von Sängerinnen, die jetzt auch, vor allem ab der Regierungszeit Ramses II., Frauen aus der mittleren und unteren Beamtenschicht heranzieht, zu einer generell höheren Zahl von Dossiers pro Jahr. Den in dieser Zeit an Bedeutung gewinnenden Tempel scheint es daran gelegen zu sein, einen großen Teil der Verwaltung auch über die Frauen an sich zu binden. Innerhalb dieser Epoche jedoch lassen sich signifikante Unterschiede in der diachronen Verteilung feststellen. Dem rasanten Aufstieg in der 19. Dynastie, der bis zur Zeit Merenptahs anhält, entspricht ein ebenso rasanter Abstieg unter den späteren Ramessiden. Politische und sozioökonomische Faktoren scheinen hier eine Rolle zu spielen, bis dann in der 21. Dynastie, um einen Ausblick über den eigentlichen Fokus der Untersuchungen hinaus zu geben, die Vorrangstellung der Tempel mit dem Gottesstaat des Amun wiederum eine neue Nachfrage nach Sängerinnen produziert. Für die Folgezeit wird dann diskutiert, inwieweit die Sängerinnen überhaupt noch eine Funktion im Kult ausüben oder ob sich der Titel zu einem reinen Ehrentitel hin entwickelt.

Wir möchten hier unser Fazit beenden und denken, daß eine Auswertung der Datenbank die Konturen der Position nicht-königlicher Frauen im Neuen Reich schärfen und darüber hinaus als Teil der kulturwissenschaftlichen Annäherung an das Neue Reich insgesamt dienen kann.

Sängerinnen eines Gottes/einer Göttin (719 Datensätze)

 

 

Insgesamt

18. Dynastie

ca.1550-1300 v.Chr.

161

19./20. Dynastie

ca. 1300-1070 v.Chr.

558

Amun

137

327

Anubis

1

Anukis

1

Aton

2

Atum-Re

2

1

Bastet

4

14

Chnum

1

12

Chons

1

Hapi

2

Hathor

3

30

Herischef

2

Horus

4

Isis

3

18

Mehit

2

Month

19

Mut

11

Nebet-uu

2

Nechbet

3

Neith

1

Onuris

3

Osiris

2

37

Re

16

Satet

1

Seth

3

Sobek

2

1

Thot

5

12

Upuaut

17

Tabelle 1

Sängerinnen eines Gottes/einer Göttin nach Fundorten gegliedert (719 Datensätze)

 

 

 

Insgesamt

18. Dynastie

ca. 1550-1300 v.Chr.

161

19./20. Dynastie

ca. 1300-1070 v.Chr.

558

Amun

137

• unbekannt 9

• Theben 108

• Abydos 9

• Sakkara / Memphis 11

327

• unbekannt 13

• Aniba 3

• Buhen 7

• Theben 227

• Koptos 1

• Abydos 36

• Abydos (20. Dyn.) 15

• El-Mescheich 2

• Assiut 1

• Gurob 1

• Sakkara / Memphis 11

• Heliopolis 1

• Qantir 7

• Bubastis 2

 

Anubis

1

Anukis

1

• Theben

Aton

2

Atum-Re

2

• unbekannt

1

• Heliopolis

 

Bastet

4

• unbekannt

14

• unbekannt 10

• Theben 3

• Sakkara 1

Chnum

1

• Balansura

12

• unbekannt 10

• Amara 1

• Theben 1

Chons

1

• Theben

 

Hapi

2

• unbekannt 1

• Abydos 1

Hathor

3

• unbekannt 1

• Faras 1

• Sakkara 1

30

• unbekannt 6

• Theben 8

• Abydos 5

• Memphis 10

• Qantir 1

 

Herischef

2

• Sedment 1

• Theben 1

Tabelle 2 Sängerinnen eines Gottes/einer Göttin nach Fundorten gegliedert (719 Datensätze)

Horus

 

4

• unbekannt 1

• Aniba 1

• Buhen 1

• Abydos 1

Isis

3

• unbekannt 1

• Abydos 2

18

• unbekannt 1

• Theben 2

• Abydos 13

• Memphis/Sakkara 2

Mehit

 

2

• unbekannt 1

• Bubastis 1

Month

 

19

• unbekannt 3

• Theben 11

• Armant 2

• Qantir 3

Mut

 

11

• unbekannt 2

• Sehel 1

• Theben 8

Nechbet

3

• Faras 1

• El-Kab 2

Nebet-ww

2

• Theben

Neith

 

1

• Bubastis

Onuris

 

3

• Theben 2

• Abydos 1

Osiris

2

• Abydos 2

37

• Abydos 37

Re

 

16

• unbekannt 8

• Theben 2

• Abydos/Memphis? 4

• Memphis 2

Satet

1

• Theben

Seth

3

• Abydos 1

• Ehnasya el-Medina 2

Sobek

 

2

• El-Kab 1

• Dahamscha 1

1

• unbekannt

Thot

5

• unbekannt 3

• Theben 2

 

12

• unbekannt 8

• Hermopolis 1

• Mendes 1

• Serabit el-Chadim 2

Upuaut

17

• unbekannt 2

• Assiut 15

Ausgewählte Berufe der Ehemänner von Sängerinnen des Amun in Sakkara / Memphis, Abydos und Qantir

Name

Ort

Beruf des Ehemannes

Quelle

Sängerin der 4. Phyle des Amun B3t

 

Abydos

Schreiber am Osiristempel

Mariette, Abydos II, pl. 49

Sängerin des Amun-Re Hry

 

Abydos

Felderaufseher des Amun

CG 34099

Sängerin des Amun 3s.t-nfr.t

 

Abydos

königl. Annalenschreiber & Priester

 

Mariette, Abydos II, pl. 49

Sängerin des Amun Jpwj

 

Sakkara / Memphis

Standartenträger,

Truppenkommandant

(Bogenoberst)

 

München ÄS 11

Sängerin des Amun tjpwj

 

Sakkara / Memphis

königl. Steinmetz

Boeser, Leiden, Denkmäler NR, Abt. 1 Gräber, Taf. II

Sängerin des Amun Bkrt

 

Sakkara / Memphis

Truppenkommandant

(Bogenoberst)

 

CG 597

Sängerin des Amun ty

Sängerin des Amun Srj

Sängerin des Amun Mw.t-nfr.t

Sängerin des Amun Ct-mntj

Sakkara / Memphis

Truppenkommandant

(Bogenoberst),

Oberster Handwerker des Ptah,

Viehaufseher des Amun

BM EA 183

Sängerin des Amun Jwj

Sakkara / Memphis

Königssekretär

Mummies & Magic, Kat. Boston, Nr. 98

Sängerin des Amun t3-Hsj

Sakkara / Memphis

Vorsteher der königl. Handwerker

Kairo SR 11732

(PM 2III/2, 552)

Sängerin des Amun B3kt-wri

Qantir / Ramsesstadt

Annalenschreiber im Lebenshaus

Stele Tübingen 471

Tabelle 3

Regent/Regentin

Dauer

Anzahl der Dossiers

Dossiers pro Jahr

Ahmose

25

1

0,04

Amenophis I.

21

1

0,0476

Thutmosis I.

12

2

0,16

Thutmosis II.

13

1

0,07

Hatschepsut

15

11

0,73

Thutmosis III.

39

25

0,64

Amenophis II.

26

14

0,53

Thutmosis IV.

10

15

1,50

1. Hälfte 18. Dyn.

16

Amenophis III.

44

18

0,40

Echnaton

18

2

0,11

Tutanchamun/Eje/Haremhab

26

47

1,80

2. Hälfte 18. Dyn.

8

18. Dyn.

ca. 250 Jahre

161

0,64

 

 

 

 

Ramses I.

1

2

2,0

Sethos I.

16

28

1,75

Ramses II.

66

267

4,04

Merenptah

10

65

6,50

Sethos II.

10

1

0,10

19. Dyn.

111

70

0,63

Ramses III.

31

32

1,03

Ramses IV.

7

5

0,71

Ramses VI.

8

4

0,50

Ramses VII.

7

1

0,14

Ramses VIII.

5

7

1,40

Ramses IX.

19

9

0,47

Ramses XI.

30

7

0,23

20. Dyn.

126

38

0,30

NR

 

23

 

19./20. Dyn.

ca. 250 Jahre

558

2,23

 

Dossiers der Datenbank

18. Dynastie

ca. 250 Jahre

19./20. Dynastie

ca. 250 Jahre

Sängerinnen

161

558

Frauen insgesamt

1668

2647

 

0,09

0,20

Tabelle 4


Fußnoten:

1 Unsere Zielgruppe sind Frauen einer privilegierten Schicht, wenn man so sagen möchte einer „Oberschicht“, die aus Ehefrauen, Müttern und Töchtern von hohen Regierungsbeamten, Priestern, und Offizieren der Armee besteht und einer „Mittelschicht“, in der wir die Frauen qualifizierter Handwerker und des unteren Beamtenapparates finden.

2 Vgl. S. Naguib, Le clergé féminin d’Amon thébain à la 21 e dynastie, OLA 38, Leuven 1990.

3 S. Whale, The Family in the Eighteenth Dynasty of Egypt, ACES 1, Sydney 1989.

 

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